Jahresrückblick 2015

rueckblick2015

Bürgervereinsvorstand: Peter Lenz, Esther Meyer und Herbert Bucher

Auch an diesem Jahresende wollen wir wieder einen Blick zurück auf wichtige Ereignisse und besonderen Aktivitäten im Bürgerverein werfen.

Beim Neujahrsempfang konnten wir wieder Herrn OB Dr. Salomon begrüßen, der diesmal wegen der vielen drängenden Fragen, dem Wunsch des Bürgervereins entsprach und ein gesondertes Bürgergespräch zusagte, das dann Ende Juni im vollbesetzten Gemeindesaal von St. Peter und Paul stattfand. Der Fortgang der Planungen zum Umbau des Stubenareals in ein Bürger-, Kultur- und Vereinshaus waren dort, aber auch das ganze Jahr über, ein wichtiges Thema. Leider wurde die für 2017 verkündete Einweihung um 2 Jahre nach 2019 verschoben. Positiv ist die erfolgte Verankerung des Projekts im aktuellen Doppelhaushalt. Anfang 2016 ist mit dem Baubeschluss des Gemeinderats die letzte Hürde vor der Umsetzung zu nehmen. Das zweite auf den Stadtteilleitlinien aufbauende Projekt, die Gestaltung des Uffhauser Platzes, wurde mit Unterstützung des OB beim Garten und Tiefbauamt wieder aus der Versenkung geholt und inzwischen neu gestartet. Das große und wichtige Thema „St. Georgen-West“, das uns die vorherigen Jahre am meisten beschäftigt hatte, konnte 2015 „zu den Akten“ gelegt werde, nachdem die Stadt die Vorentscheidung für „Dietenbach“ getroffen hatte.

Der „Kampf“ um die Erhaltung des Schlattweges hat uns 2015 am meisten beschäftigt. Dank des breiten Protestes der Bürgerschaft, u.a. beim von der IG-Schlattweg organisierten Protestmarsch über den Schlattweg, dank der Einsprüche St. Georgener Hotel- und Beherbergungs-betriebe, wie auch aller Betrieben des Heilquellenbereiches, hat die Stadt eine eigenständige Führung des Schlattwegs wieder in das laufenden Bebauungsplan-Änderungsverfahren aufgenommen. Schmerzlich ist allerdings, dass der Schlattweg nur noch in einer sehr abgespeckten Sparversion mit beidseitigen engen Abzäunungen in der nun erneut offengelegten Planung enthalten ist, die der Bedeutung dieser grünen Achse in den Mooswald überhaupt nicht gerecht wird. Im Dezember besteht noch die Möglichkeit sich zu den offengelegten Plänen zu äußern. (Detailinfos siehe Nov.-Bote und BV-Home-page).

Im Januar haben wir unsere Bücherstube im alten Spritzenhaus eröffnet, die trotz der sehr beengten Räumlichkeiten großen Anklang findet. Die ebenfalls im Januar gestartete Umfrage zur „Mobilität im Alter“ fand bei den angeschriebenen St. Georgenern (+60) mit über 33% eine überwältigende Resonanz. Einzelne Verbesserungsmaßnahmen konnten über eine Verkehrsschau bereits umgesetzt werden. Die wichtigste Forderung nach Verbesserungen im ÖPNV in St. Georgen und letztlich nach einer Stadtbahn durch St. Georgen stehen leider immer noch auch der städt. Warteliste.

Neben den im Kalender schon fest verankerten Veranstaltungen, vom Gemeinschaftsabend bis zum Adventsmarkt zeigte der BV im Juli in der Stubenscheune eine Ausstellung zum Thema „Reisen von und nach St. Georgen“ und beteiligte sich im September mit zahlreichen Schautafeln zu St. Georgener Themen an der Ausstellung im Augustinum, die anlässlich des dortigen 30-jährigen Jubiläums stattfand. Erstmalig beteiligte sich der BV din diesem Jahr auch an der städt. Aktion „Freiburg putzt sich raus“ und trug mit vielen Helfern Ende Februar Berge von Müll zusammen, den die Stadt dann entsorgte. Sauberkeit im Rebberg war auch sonst ein Thema, das mit der leider erforderlichen gewordenen Teilerneuerung des Panoramaplatzes am Käppelespitz im Nov. sein vorläufiges Ende fand. Die Bemühungen des BV zur Erhaltung des Riedlin-Gemäldes am Stollenportal des ehemaligen St. Georgener Erzbergwerks erweisen sich, wegen der vielen Beteiligten, als „Bohren eines besonders dicken Brettes“. Der Zuzug von Flüchtlingen nach St. Georgen eröffnete bisher nicht bekannte Aufgaben. Gemeinsam mit den St. Georgener Kirchen und dem Stadtteilverein Vauban hat der BV deshalb die Flüchtlingsinitiative St. Georgen – Vauban initiiert, die offen für alle Hilfsangebote ist (s. gesonderten Bericht).

Um alle genannten Punkte, Probleme und Themen zum Wohle des Stadtteils zu befördern, hat der Bürgerverein wieder viele Gespräche, z.B. mit Stadträten, der Stadtverwaltung und ihren Ämtern, den hiesigen Vereinen und Bürgern geführt. Für das entgegengebrachte Verständnis und die dabei erfahrene Unterstützung sagen wir herzlichen Dank. Wir wünschen Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes und erfolgreiches Jahr 2016.

St. Georgen, im Dezember 2015

Ihr Bürgervereinsvorstand

Herbert Bucher, Peter Lenz, Esther Meyer