Aufwändige DB-Böschungssicherung in der Häge

Die DB Netz AG der Deutschen Bahn hatte die von der Baustelle betroffenen Anlieger am 17. Dezember letzten Jahres zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, um die Herangehensweise und den Bauablauf der Sanierungsmaßnahme zu erläutern. Der Bürgerverein nahm ebenfalls teil und möchte an dieser Stelle nochmals über die Informationen der Bahn berichten. Die Präsentation der DB vom 17.12.2018, die die Bahn uns zur Verfügung gestellt hat, haben wir im Anschluss an diesen Bericht eingestellt. Dort finden Sie insbesondere auch einen Beschrieb der geologischen Situation, der gewählten Sicherungsmaßnahmen und der Baudurchführung.

Jan. 2019: Seit Jahren sind die steilen Böschungen am Bahneinschnitt zwischen Schneeburgstraße und St. Georgener Bahnhöfle für die DB ein großes Sorgenkind und für die Anlieger wegen der baustellenbedingten Belästigungen ein Ärgernis. In der Vergangenheit war es bereits an der Teufelsbrücke und danach auch auf der südlichen Seite am Belliweg zu Rutschungen, Streckensperrungen, entsprechenden Notmaßnahmen und anschließenden langwierigen Sanierungsarbeiten gekommen.

Auf der nördlichen Seite des Bahneinschnittes, unmittelbar südlich der dortigen Wohnbebauung in der Häge, führt die DB derzeit eine vorsorgliche Böschungssanierung durch. Der Bauabschnitt ist fast 500 m lang und beginnt im Osten ca. 100 m östlich der Teufelsbrücke und endet im Westen am Bahnsteig des St. Georgener Bahnhofs. Die Rheintalbahn verläuft dort in einem bis zu 12 m tiefen Geländeeinschnitt mit einer im Mittel rd. 40 Grad steilen Böschung, deren Untergrund aus Tonstein mit einer verwitterten Decklage besteht. Diese bei starken Niederschlägen in Ihrer Stabilität gefährdete Böschung wird derzeit durch vernagelte Spritzbetonwände, Böschungsabflachungen und mit einer Gabionenfußmauer einschließlich einer Tiefendränage gesichert (weitere Details s. beiliegende DB-Präsentation)

Bei ihrer Anwohnerinformation im vergangenen Dezember mussten die DB-Verantwortlichen zunächst viel aufgestauten Frust bei den zahlreich erschienenen Anliegern ausräumen, da die Bauarbeiten bereits seit Oktober liefen und die angekündigte Anliegerinformation erst mit großer Verspätung stattfand. Auch gab es, wie bei Großbaustellen üblich, Klagen über Lärm-, Staub, den Baustellenverkehr und entsprechende Verkehrssicherheitsprobleme in der betroffenen Anliegerstraße, worüber Bahn und Anlieger dann aber doch konstruktive Lösungen diskutierten, die z.T. auch schon umgesetzt wurden. Den besonderen Belastungen einer Bahnbaustelle, bei der es aus betriebstechnischen Gründen leider immer wieder auch zu Nachtarbeiten kommt, können die Anlieger aber kaum entgehen. Es ist deshalb zu hoffen und zu wünschen, dass die Baustelle ohne Verzögerungen abgeschlossen werden kann. Die DB hat das Baustellenende auf Ende März 2019 eingeplant.

Anlagen:

1. DB Präsentation Zur Anwohnerinformation Vom 17.12.2018

2. BZ Bericht Vom 23.11.2018 Bahninfo Hat Verspätung

3. BZ Bericht Vom 19.12.2018 Anwohner Sind Massiv Verärgert