Chronik

Bedeutende Daten in der Geschichte St. Georgens

750 – 450 v.Chr.
Hallstattzeitliche Besiedlung, belegt durch einen Urnenfriedhof Ecke Blumenstraße / Hartkirchweg, gefunden 1939.

50 n .Chr.
Aus der Zeit der Römer finden sich Reste von Straßen sowie ein Brunnenschacht.

700 – 730 n.Chr.
Die Besiedlung durch die Alemannen ist durch mehrere Grabfunde z.B. im Mettweg und im Hüttweg nachgewiesen.

26. Dezember 786
Erste urkundliche Erwähnung von Wendlingen. Heimo und seine Tochter Svanahilt übertragen ihren Besitz an das Kloster St. Gallen.

873
Erste urkundliche Erwähnung von Uffhausen.

1178
Die Hardkirche wird dem Hl. Georg geweiht.

1306
Burkart erster Vogt in Wendlingen / Uffhausen.

1322
Erste schriftliche Erwähnung von Sankt Georgen im Kopialbuch von Günterstal als „kilche sant Georgium ze Hardkilch“.

1390
Wendlingen und Uffhausen kommen als Erblehen an die Johanniter.

1455
Das Dorfgericht wird in der Hägi abgehalten.

1524/25
Bauernkrieg – Uffhauser nehmen an der Belagerung Freiburgs teil, die Schneeburg wird zerstört.

1644
Dreißigjähriger Krieg – Schlacht am Schönberg und Schlierberg; St Georgen, Uffhausen und Wendlingen liegen mitten im Kampfgebiet und werden fast völlig zerstört.

1811
Pfarrer Vinzenz Zahn erstellt der „Häuserbeschrieb der Pfarrgemeinde St.Georgen“

1831
Das Vogt-Amt geht in das eines Bürgermeisters über.

1832
Das Dorfgericht wird aufgehoben.

1848
Badische Revolution (Hecker und Struve) – St. Georgen stellt eine Freischar.

1859
St. Georgen erhält eine Haltestation an der Eisenbahnlinie Freiburg – Schliengen.

1865
Kirchenstreit zwischen St Georgen und Uffhausen
Die freiwillige Feuerwehr wird gegründet.

1869
Die Georgskirche wird am 07. Februar eingeweiht.

1890
Zwangsenteignung von 191 St. Georgener Bürgern und 374 Hektar Wald zur Anlage des Rieselfeldes für Freiburg.

1891
Die Schule in Uffhausen (Mettweg) wird gebaut

1905
Die Güterbahnlinie wird gebaut und zerschneidet den Ort.

1926
Am 13. November wird die neue Schule und die Turn- und Festhalle (Hardkirchweg) eingeweiht

1930
Der Dorfbach wird erstmal im größeren Ausmaß gestaut, St. Georgen erhält ein Strandbad.
Das „Wochenblatt für St. Georgen i.Br.“ erscheint am 5. April zum ersten Mal.

1935
Der nationalsozialistischen Bürgermeister Freiburgs, Franz Kerber beantragt die Eingemeindung St. Georgens zu Freiburg.

1936
Bau der Kaserne in der Merzhauser Straße. Eröffnung des Bergwerkes am Schönberg.

1937
Die Schlageter Kaserne (spater Vaubankaserne – Namensgeberin des gleichnamigen Stadtteiles) wird eröffnet.

1938
Durch einen Erlass des Reichsstatthalters Robert Wagner wird St. Georgen von Freiburg am 1. April Zwangseingemeindet. Bittgesuche und Einsprüche der St Georgener werden vom nationalsozialistischen Regime ignoriert.

1950
Am 6. Dezember wird das illegale Dorfparlament, (Bürgerverein) gegründet.

1955
Die evangelische Lukaskirche wird eingeweiht.
Im Juli tritt  der Dorfbach über die Ufer. Hochwasser in St. Georgen.
Die Kolpingfamilie Freiburg St. Georgen e.V. wird gegründet.

1956
die erste Ausgabe „Georgsblatt“ (heute: „St. Georgener Bote“) erscheint im August.

1967-69
Eine zweite katholische Kirche – St. Peter und Paul – wird in Uffhausen gebaut.

1972
Die letzte Mühle in St. Georgen stellt ihren Betrieb ein.

1974
Die Jugendbegegnungsstäte (JuKs) wird gegründet

1975
Gisela Faber wird Badische  Weinprizessin

1976
Gisela Faber wird Badische  Weinkönigin

1977
Gisela Faber wird Deutsche Weinkönigin

1978
Das Mineral-Thermalbad wird eröffnet (Eugen-Keidel-Mineralthermalbad).
Der Landfrauen-Verein wird gegründet

1984
Am 7.Dezember wird die „Trachtengruppe Freiburg St Georgen im Breisgau e.V.“ gegründet

1986
St. Georgen feiert im Juli seine urkundliche Erwähnung vor 1200 Jahre in einem großartigen Festwochenende.

1992
Auf der ehemals St. Georgener Gemarkung wir ein Städtebaulicher Wettbewerb „Rieselfeld“  ausgeschrieben.

1994
St. Georgen muss um den Erhalt seines Freibades bangen. Die Stadtverwaltung plant auf dem Gelände eine Wohnbebauung.
Die ersten Wohnungen im neuen Stadtteil Rieselfeld werden gebaut

1995
Hunderte St. Georgen Bürgerinnen und Bürger laufen „ohne Einladung“ im Juli beim Jubiläumsumzug zur 875 Jahrfeier der Stadt Freiburg mit. Alle tragen das T-Shirt mit dem Aufdruck: „Ich kämpfe fürs St. Georgener Schwimmbad“.

1998
Der Kampf für den Erhalt des Schwimmbades war erfolgreich. Das renovierte Freibad St. Georgen wird im Juli eröffnet.
Viele Gebäude der ehemaligen Vaubankaserne werden Abgerissen um den Häusern eines neuen Stadtteiles zu weichen.
Auf Initiative des Bürgervereines wird ein Trägerverein gegründet und schon bald findet der erste Bauernmarkt an der Peter und Paulkirche statt.

2000
Der Bürgerverein feiert sein 50 Jähriges Jubiläum

2005
Im November eröffnet der Bürgerverein die Ausstellung der AG St Georgener Geschichte.
Titel: „Das Unternehmen Raimann, eine St Georgener Firmengeschichte“

2006
Der Bürgerverein eröffnet die Ausstellung der AG St Georgener Geschichte.
Titel: „Von Bauern und Genossen. Das Genossenschaftswesen in St. Georgen“

2007
Das ehemalige St Georgener Gelände um die Vaubankaserne wird am 31,12.2007 ein eigener Stadtteil.

2008
Der Bürgerverein eröffnet die Ausstellung der AG St Georgener Geschichte.
Titel: „Altes Handwerk“

2010
Die Erarbeitung der Stadtteil-Leit-Linien (STELL) werden vom Bürgerverein organisiert und Koordiniert.
Die AG St Georgener Geschichte des Bürgervereines eröffnet am 19. November die Ausstellung „Häuser erzählen“

2012
Die Stadt Freiburg erwägt die Errichtung eines neuen Stadtteils „St Georgen West“ von etwa 160 ha auf bisher landwirtschaftlich genutzten Flächen am südwestlichen Rand der St. Georgener Bebauung.
Pläne der Stadt Freiburg die letzte innerörtlichen Grünfläche zu bebauen werden bekannt. Um Bedeutung der Wiese ins Bewusstsein zu rufen, veranstalten die St Georgener Vereine unter der Leitung des Bürgervereines das 1. Stubenwiesenfest.
Die AG St Georgener Geschichte des Bürgervereines macht die Ausstellung „Zeitsprünge“

2014
Der Bürgerverein stellt auf dem ehemaligen Raimanngelände eine historische Säge auf, um an den Standort des St Georgener Unternehmens zu erinnern.
Dr. Henning Scherf hält einen Vortrag zum Thema „Leben und Wohnen im Alter“.
Der Bürgerverein sammelt mit dem BLHV (Badischer Landwirtschaftlicher Haupt-Verband) 2.300 Unterschriften für den Erhalt des Grünzuges zwischen Schallstadt und St Georgen als wichtiger Wildkorridor zwischen Schwarzwald und Rheinebene.

2015
Der Bürgerverein Kämpft für eine Direkte Fuß und Radweg verbindung vom Stadtteil in den Mooswald (Schlattweg).

Die „Freiwillige Feuerwehr St Georgen“ und der „Gemischte Chor Eintracht“ feiern ihr 150 jähriges bestehen.
Die Gässleviecher feiern ihr 11 jähriges bestehen.